Kommunales Kino
Rendsburg e.V.

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In diesem Kino sehen Sie mehr vom Film!

Unser Partner

Schauburg Filmtheater
Schleifmühlenstr. 8
Tel.: 0 43 31/2 37 77 Reservierung

Spielzeiten

Programmkino

Dienstag
um 17:00 Uhr
und 19:45 Uhr

Eintrittspreise

Programmkino

Erwachsene: 5€

Menschen mit Behinderung,
Schüler, Studenten,
Bundesfreiwillige sowie Mitglieder im Kinoverein: 4€

Mitgliedsbeitrag

im Kinoverein

Mindestens 2 € im Monat. Beitrittserklärung zum Download (pdf)

Das Programm

November 2017 bis Februar 2018

Dienstag, 14. November 2017, 17:00 und 19:45 Uhr

EIN TAG WIE KEIN ANDERER

EIN TAG WIE KEIN ANDERER

Vor sieben Tagen haben Eyal und Vicky ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Das jüdische Trauerritual ist nun beendet. Während Vicky schnell zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal einen anderen Weg: Er hat die Cannabis-Vorräte des Verstorbenen entdeckt, womit sich dem notorischen Griesgram ganz neue Welten öffnen und er freundet sich mit dem Nachbarsohn an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer.Der Film ist eine liebevolle und unterhaltsame Tragikomödie aus Israel mit einem besonderen jüdischen Humor. Stimmige Figuren, starke Schauspieler sowie ein gutes Händchen für Situationskomik machen aus dem bitteren Stoff einen bewegenden Film der gelungenen Art. 2016 wurde der Film auf dem Festival in Cannes minutenlang gefeiert und im selben Jahr auf dem Filmfest Jerusalem mit fünf Preisen ausgezeichnet. „Jüdischer Humor“ vom Feinsten!

Ein Film zu den Novembertagen des Jüdischen Museums Rendsburg.

Israel 2016 Länge: 98 Min. Regie: Asaph Polonsky
Mit Shai Avivi, Evgenia Dodina, Tomer Kapon


Sonntag, 19. November 2017, 17:00 Uhr

BILDER FINDEN – BRUNO SCHULZ

BILDER FINDEN – BRUNO SCHULZ

Der galizische Schriftsteller und Maler Bruno Schulz wurde 1941/42 während der deutschen Besatzung gezwungen, eine von einem SS-Führer okkupierte Villa mit Wandfresken auszumalen. Am 19. November 1942 wurde er von der SS erschossen. Erst 2001 konnten diese faszinierenden Wandmalereien in Drohobycz wiederentdeckt, in einer geheimen Aktion geborgen und illegal nach Israel ausgeführt werden. Sie werden jetzt in der Gedenkstätte Yad Vashem aufbewahrt. Die Dokumentation „Bilder finden“ beschreibt die Suche, das Finden und das Verschwinden dieser Wandmalereien. Dabei ist ein Film entstanden, der auf poetisch eindringliche Weise zeigt, wie schmerzhaft der Holocaust bis heute nachwirkt. Eine Veranstaltung zum 125. Geburtstag und 75. Todestag von Bruno Schulz, der mit seinen Kindheitsgeschichten „Die Zimtläden“ ein literarisches Meisterwerk verfasst hat.

Weltweite Screenings – 100 Kinos in 16 Ländern zeigen diesen Film und erinnern an Bruno Schulz. Ein Film zu den Novembertagen des Jüdischen Museums Rendsburg.

Deutschland 2002 Länge: 105 Min. Regie: Benjamin Geißler


Dienstag, 21. November 2017, 17:00 und 19:45 Uhr

EINE FANTASTISCHE FRAU

EINE FANTASTISCHE FRAU

Der Tod ihres Partners konfrontiert eine junge chilenische Transgender-Frau mit der Verachtung der Gesellschaft. Während die Polizei ihr demütigende Fragen stellt, will die Familie des Toten sie von der Beerdigung fernhalten. Sie sieht sich gezwungen, für ihr Recht auf Trauer zu kämpfen. Genau beobachtendes, kunstvoll aufgebautes Drama, das eine außergewöhnliche Nähe zu seiner brillant verkörperten Hauptfigur aufbaut und ihren Kampf um Akzeptanz und das Recht auf Trauer bewegend widerspiegelt.. Ein herausragender, sensibler Film über eine starke, lebenskluge – fantastische – Frau.

RCH/USA/D/E 2017 Länge: 104 Min. Regie: Sebastián Lelio
Mit Daniela Vega, Francisco Reyes, Luis Gnecco


Dienstag, 28. November 2017, 17:00 und 19:45 Uhr

HAPPY END

HAPPY END

Als seine Mutter erkrankt, zieht ein zwölfjähriges Mädchen zur großbürgerlichen Familie seines Vaters. Hinter deren Fassade offenbart sich ein Sumpf aus Lügen und moralischer Kälte: Während der Vater seine Frau betrügt und seine Schwester und deren Sohn eine drohende Klage gegen das Familienunternehmen bekämpfen, will der greise Patriarch eigene Wege gehen. Einmal mehr attackiert Michael Haneke die Bourgeoisie wegen ihrer gesellschaftlichen Emotionslosigkeit. Dabei gelingen ihm effektvolle Momentaufnahmen einer großbürgerlichen europäischen Familie. „Rundherum die Welt und wir mittendrin, blind.“

Frankreich u.a. 2017 Länge: 108 Min. Regie: Michael Haneke
Mit Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant


Dienstag, 05. Dezember 2017, 17:00 und 19:45 Uhr

DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

Anfang der 1970er-Jahre wandelt sich eine Hausfrau aus einem Dorf im Appenzellischen unter dem Einfluss der Debatte um das Frauenwahlrecht in der Schweiz zur sanften Streiterin für die Sache. Doch ihr öffentliches Engagement sorgt sowohl im Dorf als auch in ihrer Ehe für Spannungen. Hintersinnige Tragikomödie, die auf authentischen Erlebnissen beruht, was sich in der stimmungsvollen Verdichtung von Geist und Atmosphäre der damaligen Zeit manifestiert. Die erfrischende, ausgesprochen unterhaltsame Lektion in Sachen direkter Demokratie erzählt nebenbei die Geschichte der sexuellen Revolution in der Schweiz.

Schweiz 2017 Länge: 96 Min. Regie: Petra Volpe
Mit Marie Leuenberger, Max Simonischek


Dienstag, 12. Dezember 2017, 17:00 und 19:45 Uhr

ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM

ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM

Paul Nkamani hat sich aus seiner Heimat Kamerun bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernt er den Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Auf einem Schlauchboot gelingt Paul die Überfahrt nach Europa. Jakob findet ihn in einem spanischen Rote-Kreuz-Heim wieder und muss sich entscheiden: Soll er Paul aktiv bei seinem Streben nach einem besseren Leben unterstützen oder in der Rolle des beobachtenden Filmemachers bleiben? Viereinhalb Jahre später, zieht er zu Jakobs Eltern ins ehemalige Kinderzimmer des Regisseurs. Und doch bleibt seine Zukunft in Deutschland ungewiss.

Deutschland 2017 Länge: 101 Min. Regie: Jakob Preuss
Mit Paul Nkamani


Dienstag, 19. Dezember 2017, 17:00 und 19:45 Uhr

ANA, MON AMOUR

ANA, MON AMOUR

Ein junger Rumäne verliebt sich in seine Mitstudentin, doch ihre Beziehung wird durch eine Angststörung der jungen Frau belastet. Hingebungsvoll kümmert er sich um sie, kann aber schließlich nicht mit ihrer dank einer Therapie neu gewonnenen Stärke und Selbstständigkeit umgehen. Psychologisch grundierte Rückschau auf eine gescheiterte Liebe, die sensibel die Dynamik von Nähe, Abhängigkeit und Abgrenzungsversuchen auslotet und sie dezent in den sozialen Bezug des Paars im postsozialistischen Rumänien einbettet. Auch dank der beiden mutigen Hauptdarsteller ein ehrliches, eindrucksvolles Porträt.

Silberner Bär Berlinale 2017

Rumänien u.a. 2017 Länge: 127 Min. Regie: Calin Peter Netzer
Mit Mircea Postelnicu, Diana Cavallioti


Mittwoch, 27. Dezember 2017, 17:00 und 19:45 Uhr

DAS VERFLIXTE 7. JAHR

DAS VERFLIXTE 7. JAHR

In „Das verflixte 7. Jahr“ entwickelt ein Strohwitwer wilde Fantasien über eine unglaublich umwerfende Frau, die eine Wohnung über ihm wohnt. Wenn es sich bei der Frau um Marilyn Monroe handelt, sind solche Fantasien natürlich der Stoff für einen Kultfilm, der in der Tat als unvergessliche Komödie in die Filmgeschichte eingegangen ist. Als Monroe schließlich zu ihm herunterkommt und Freundschaft mit ihm schließt, geraten Fantasie und Realität auf Kollisionskurs. Und dazu Marilyn Monroes aufregendes komödiantisches Flair. Die Szene, in der ihr weißes Kleid vom Aufwind eines durchfahrenden U-Bahnzuges hochgewirbelt wird, ist zu einer legendären Filmsequenz geworden.

USA 1955 Länge: 101 Min. Regie: Billy Wilder
Mit Marilyn Monroe, Tom Ewell


Dienstag, 02. Januar 2018, 17:00 und 19:45 Uhr

DAS IST UNSER LAND

DAS IST UNSER LAND

Zur Image-Aufbesserung will eine rechtspopulistische französische Partei eine beliebte Krankenschwester als Kandidatin in die Kommunalwahlen schicken. Die bis dahin unpolitische Frau lässt sich nach anfänglichem Zögern überreden und nimmt Konflikte mit Patienten, Freunden und Familie in Kauf, bis sie die wahre Natur ihrer Förderer zu durchschauen beginnt. Satirisches Drama, das pointiert auf den verschleierten Rassismus moderner rechter Gruppierungen und die Selbsttäuschung typischer Protestwähler abzielt. Ein packender Film über die Wurzeln des Populismus.

Frankr./Belgien 2017 Länge: 119 Min. Regie: Lucas Belvaux
Mit Èmilie Dequenne, André Dussollier


Dienstag, 09. Januar 2018, 17:00 und 19:45 Uhr

KÖRPER UND SEELE

KÖRPER UND SEELE

Der Finanzdirektor eines Schlachthofs und eine Qualitätsprüferin erfahren durch Zufall von identischen Träumen, in denen sie als Hirsche durch einen friedlichen Wald wandeln. Diese Erkenntnis führt die beiden dazu, sich auch im Leben aufeinander zuzubewegen. Während der Mann verdrängte Gefühlsregungen wachrufen muss, bemüht sich die Frau, dem ihr unbekannten Phänomen der Liebe gerecht zu werden. Eine Romanze in fein komponierten Bildern, die mit großer Meisterschaft und von einer wachsenden Leidenschaft erzählt. Voller bezaubernder Details spürt der Film dem Wesen der Liebe nach – mit surrealen Momenten,skurrilem Humor und einfühlsamen Beobachtungen.

Goldener Bär Berlinale 2017

Ungarn 2017 Länge: 116 Min. Regie: Ildikó Enyedi
Mit Alexandra Borbély, Géza Morcsányi


Dienstag, 16. Januar 2018, 17:00 und 19:45 Uhr

THE SQUARE

THE SQUARE

Christian ist der Kurator eines Museums in Stockholm. Seine nächste Ausstellung ist „The Square“. Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen ist es auch bei Christian nicht weit hin mit diesem Vertrauen . Als ihm die darauf provokante Medienkampagne zu „The Square“ um die Ohren fliegt, gerät sein eigenes Selbstverständnis und das gegenüber der Gesellschaft ins Wanken. Mit seinem sarkastisch-entlarvenden Humor und einer komplexen Dramaturgie stellt der Film brisante Fragen zum aktuellen Selbst- und Gesellschaftsbild.

Cannes 2017 „Goldene Palme“

Schweden u.a. 2017 Länge: 151 Min. Regie: Ruben Östlund
Mit Claes Bang, Elisabeth Moss


Dienstag, 23. Januar 2018, 17:00 und 19:45 Uhr

FELICITÉ

FELICITÉ

Nachts unterhält eine Frau die Menschen in einer Bar in Kinshasa mit ihrer rauen Stimme, tagsüber arrangiert sie sich mit ihrem entbehrungsreichen Alltag. Als ihr Sohn bei einem Motorradunfall schwer verletzt wird, muss sie viel Geld für eine Operation auftreiben. In dem kraftvollen Porträt der Sängerin, das zugleich ein Bild des Lebens in der Republik Kongo skizziert, prallen Lebensfreude und Solidarität auf Gewalt, Korruption und Mitleidlosigkeit. Ein Film der krassen Gegensätze, der in seiner großartigen Hauptdarstellerin stets einen geradezu magischen Anker findet.

Silberner Bär Berlinale 2017

Senegal/Frankr. 2017 Länge: 124 Min. Regie: Alain Gomis
Mit Véro Tshanda Beya, Gaetan Claudia


Dienstag, 30. Januar 2018, 17:00 und 19:45 Uhr

MEIN LEBEN – EIN TANZ

MEIN LEBEN – EIN TANZ

Porträt der 1946 geborenen spanischen Flamenco-Tänzerin Antonia Santiago Amador, die unter dem Namen „La Chana“ auftrat. Archivaufnahmen wechseln mit offenen persönlichen Kommentaren der Tanz-Virtuosin, deren Erfolge auf der Bühne lange Zeit ihr recht schwieriges Privatleben gegenüberstand. Dabei ist der Tanz ein Mittel, mit dem sich die Künstlerin erfolgreich aus ihrer Abhängigkeit unterdrückender Männer befreien konnte. Am Ende begleitet der Film sie bei den Vorbereitungen zu einem letzten Auftritt, den sie im Sitzen absolviert, weil ihre Knie nicht mehr mitmachen. Das Publikum dankt mit Standing Ovations, die man auch diesem großartigen Film spenden möchte. (O.m.d.U.)

Spanien 2016 Länge: 86 Min. Regie: Lucija Stojevic
Mit Antonia Santiago Amador („La Chana“)


Dienstag, 06. Februar 2018, 17:00 und 19:45 Uhr

RADIANCE

RADIANCE

Die junge Misako schreibt für blinde Menschen Hörfassungen von aktuellen Kinofilmen. Bei einer Vorführung wird Misako provokant von einem Sehbehinderten herausgefordert, der ihre Texte als zu aufdringlich empfindet. Noch verfügt der Fotograf Nakamori über einen Rest Augenlicht. Ein Charakter- und Liebesdrama, das sich zur tiefgründigen Reflexion über das Medium Kino weitet. Dabei erzeugt der Film eine eindrückliche Stimmung und berührt mit traumhaft schönen Naturbildern. Ein weiteres Meisterwerk der Japanerin Naomi Kawase, die zuletzt mit ihren Filmen „Still the Water“ und „Kirschblüten und rote Bohnen“ glänzen konnte.

Frankr./Japan 2017 Länge: 103 Min. Regie: Naomi Kawase
Mit Masatoshi Nagase, Ayame Misaki


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