Kommunales Kino
Rendsburg e.V.

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Schauburg Filmtheater
Schleifmühlenstr. 8
Tel.: 0 43 31/2 37 77 Reservierung

Spielzeiten

Programmkino

Dienstag
um 17:00 Uhr
und 19:45 Uhr

Eintrittspreise

Programmkino

Erwachsene: 5€

Menschen mit Behinderung,
Schüler, Studenten,
Bundesfreiwillige sowie Mitglieder im Kinoverein: 4€

Mitgliedsbeitrag

im Kinoverein

Mindestens 2 € im Monat. Beitrittserklärung zum Download (pdf)

5. Musikfilmfest Rendsburg Schleswig-Holstein

Vom 28. Juni bis 24. Juli 2018

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Das Programm - Mai bis Juli 2018

Di 01.05.17:00
19:45
SOMMERHÄUSER
Fr 04.05.19:30 LEANING INTO THE WIND
Di 08.05.17:00
19:45
DREI TAGE IN QUIBERON
Di 15.05.17:00
19:45
TRANSIT
Di 22.05.17:00
19:45
ON THE BEACH AT NIGHT ALONE
So 27.05.17:00 DER HIMMEL ÜBER BERLIN
Di 29.05.17:00
19:45
THE FLORIDA PROJECT
Do31.05.18:00 KINDHEIT
Di 05.06.17:00
19:45
DAS MÄDCHEN AUS DEM NORDEN
Di 12.06.17:00
19:45
LUCKY
Di 19.06.17:00
19:45
LOVELESS
Di 26.06.17:00
19:45
THELMA
Di 03.07.17:30
19:45
DANIEL HOPE – DER KLANG DES LEBENS

Di., 01. Mai, 17 und 19:45 Uhr

SOMMERHÄUSER

SOMMERHÄUSER

Ein großer Gemeinschaftsgarten wird im Jahrhundertsommer 1976 für drei Generationen einer Familie zum Schauplatz bedeutsamer Umbrüche. Der Tod der Großmutter und ein verheerendes Gewitter führen zu Auseinandersetzungen um den möglichen Verkauf des Grundstücks, während sich in der mittleren Generation Konflikte aufbauen, in die auch die neugierigen Kinder hineingezogen werden. Eindrucksvoll gespielte Komödie über die Widersprüche in Lebensentwürfen, die souverän zwischen dramaturgischer Verdichtung und unbeschwerter Sommerfrische balanciert.

Deutschland 2017 Länge: 97 Min. - OmdU Regie: Sonja Maria Kröner
Mit Laura Tonke, Günther Maria Halmer


Freitag, 04. Mai 2018, 19:30 Uhr

Ein Film im Kunstwerk Carlshütte in Büdelsdorf, ACO Wagenremise

Einlass und Catering ab 19 Uhr - Eintritt 8 € / 6 €

LEANING INTO THE WIND

LEANING INTO THE WIND

Vor 16 Jahren faszinierte Thomas Riedelsheimers Film „Rivers and Tides“ das Kinopublikum weltweit. Dann trafen Riedelsheimer und Goldsworthy sich 2011 wieder und beschlossen, sich an einen neuen Film zu wagen. Wieder gelingt es Riedelsheimer, das faszinierende Universum Andy Goldsworthys und seine Kunst in hinreißende Bilder und Töne zu fassen. Goldsworthys Kunstwerke sind unverwechselbar geblieben und haben sich dennoch verändert, sie sind brüchiger, ernster, rauer geworden. Immer wieder setzt Andy Goldsworthy seinen eigenen Körper ein, er arbeitet allein, zusammen mit seiner Tochter Holly, mit großen Teams und dem Einsatz schwerer Maschinen – ein stets Lernender und Suchender, voller Aufmerksamkeit, Spannung und Geduld. Regelmäßig kehrt er zurück ins schottische Dumfriesshire, wo er immer wieder neue Ansätze für seine Arbeit findet und Kunstwerke von berückender Schönheit geschaffen hat. „Leaning into the Wind“ ist das Porträt eines ganz besonderen Künstlers. Ein Film über die vielen Möglichkeiten, die Welt wahrzunehmen und zu entdecken, voller Achtsamkeit und Neugier, eine sinnliche Reise in die Kunst, die Natur, das Leben.

Deutschland 2017 Länge: 97 min Regie: Thomas Riedelsheimer


Di., 08. Mai, 17 und 19:45 Uhr

DREI TAGE IN QUIBERON

DREI TAGE IN QUIBERON

Im März 1981 befindet sich die 43-jährige Schauspielerin Romy Schneider zu einer Entziehungskur in der Bretagne. Als der deutsche Journalist Michael Jürgs und der Fotograf Robert Lebeck sie zu einem Interview drängen, lässt sie sich zögerlich darauf ein, doch zeigt sich bald, dass die Pressevertreter ihre innere Zerrissenheit zwischen Depressionen und dem Drang nach öffentlicher Aufmerksamkeit für ihre Zwecke ausnützen wollen. Auf eine authentische Begebenheit zurückgehende Filmbiografie, die dank Hauptdarstellerin Marie Bäumer eine intime Nähe zu ihrer Protagonistin aufbaut. In 3 TAGE IN QUIBERON inszeniert Emily Atef in stilvollem Schwarz-Weiß eine intensive Momentaufnahme, in der sie einen wichtigen Fokus auf die Fotografie legt. Eine Annäherung an das Leben über die Kunst: Dies gilt nicht nur für diesen Film, sondern auch für Romy Schneiders eigene Geschichte. Dabei illustriert der Film bestimmte Grundwerte des Menschseins. Er erzählt vom Spannungsfeld zwischen privater Erfüllung und dem Wunsch, auch darüber hinaus zu wirken – und nicht zuletzt von einer der größten Schauspielerinnen Europas, die unbedingt geliebt werden wollte und dies in fast kindlicher Offenheit allen zeigte.

Deutschland 2018 Länge: 115 min Regie: Emily Atef
Mit Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek, Charly Hübner


Di., 15. Mai, 17 und 19:45 Uhr

TRANSIT

TRANSIT

Freie Adaption von Anna Seghers’ gleichnamigem Roman (1944) um das Schicksal von Flüchtlingen vor dem NS-Regime, die in Marseille auf eine Schiffspassage nach Übersee hoffen. Regisseur Christian Petzold spielt mit den Zeitebenen, indem er Dialoge und Handlung zwar in den 1940er-Jahren ansiedelt, jedoch gegenwärtige Kostüme und Schauplätze einsetzt. Die Geschichte um einen Mann, der die Identität eines toten Schriftstellers annimmt und sich beim Warten in Marseille in dessen Frau verliebt, entwickelt so vielfältige Bezüge: Zu Seghers’ Text und zur gegenwärtigen Situation in Europa in Zeiten der Flüchtlingskrise, eine ergreifende Aktualisierung des historischen Stoffs.

Deutschland 2018 Länge: 102 min Regie: Christian Petzold
Mit Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese


Di., 22. Mai, 17 und 19:45 Uhr

ON THE BEACH AT NIGHT ALONE

ON THE BEACH AT NIGHT ALONE

Eine junge Schauspielerin hat gerade eine Affäre beendet. In Hamburg, fern von ihrer Heimat Seoul, nimmt sie sich Zeit für sich selbst, um über die Liebe nachzudenken. Bei Spaziergängen in der Hafenstadt fragt sie sich, ob ihr ehemaliger Geliebter noch etwas für sie empfindet und was sie wirklich vom Leben erwartet. Zurück in Korea besucht Younghee die Küstenstadt Gangneung und trifft dort auf alte Freunde. Der Film kreist intensiv um die Figur einer Ruhelosen, die in unsteten Lebenssituationen ihren eigenen Weg findet. Ein grandioser Film über Liebeskummer, Reue und Selbstfindung.

Berlinale 2017 - Silberner Bär für Kim Minhee (beste Darstellerin)

Südkorea 2017 Länge: 101 min Regie: Hong Sangsoo
Mit Kim Minhee, Seo Younghwa


Sonntag, 27. Mai, , 17:00 Uhr

DER HIMMEL ÜBER BERLIN

DER HIMMEL ÜBER BERLIN

Die Engel Damiel und Cassiel wandern durch das geteilte Berlin, beobachten die Menschen und lauschen ihren Gedanken. Sie können in die Menschheitsgeschichte nicht eingreifen, aber die Gedanken der Sterblichen hören und versuchen, sie zu trösten. Als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, erwächst in ihm das Verlangen, selbst Mensch zu werden. Peter Falk, der sich selbst als einen ehemaligen Engel spielt, hat den Absprung aus der Ewigkeit schon hinter sich und ermutigt Damiel zu diesem Schritt. Damiel gibt seine Unsterblichkeit auf, um das zu erleben, was Engeln vorenthalten bleibt: die irdische Existenz und die sinnliche Erfahrung des Menschseins. Der Film ist aus der Perspektive der Engel erzählt, die die Welt in schwarz-weiß sehen. Erst als Damiel ein Mensch wird, eröffnen sich ihm die Farben. Er lässt seinen alten Freund Cassiel allein zurück, der weiterhin dem alten Homer, dem „Erzähler der Menschheit“, zur Seite steht. DER HIMMEL ÜBER BERLIN wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter die Goldene Palme, der Europäische Filmpreis und der Deutsche Filmpreis und avancierte mit seiner fantasievollen Hommage an die geteilte Stadt Berlin weltweit zum absoluten Kultfilm.

Am 29. Oktober 2017 jährte sich der Kinostart von DER HIMMEL ÜBER BERLIN zum 30. Mal. Die Wim Wenders Stiftung hat in diesem Zusammenhang ein umfangreiches Restaurierungsprojekt gestartet, um den Film bis ins Detail aufzubereiten und in modernster Technik verfügbar zu machen. (Eintritt 6 € / 5 € )

Deutschland 1987/2017 Länge: 128 min Regie: Wim Wenders
Mit Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto Sander, Peter Falk, Curt Bois


Di., 29. Mai, 17 und 19:45 Uhr

THE FLORIDA PROJECT

THE FLORIDA PROJECT

Der amerikanischen Traum liegt direkt vor ihrer Nase: Um die Ecke von Disney World lebt die kleine Moonee mit ihrer Mutter Halley in einem heruntergekommenen Motel. Halley ist ständig auf der Suche nach Geld, um sich und ihre Tochter durchzubringen. Sean Baker erzählt in heiteren, knallbunten Bildern von Menschen, die keine Chance haben, weil sie nie eine hatten. Er arbeitet mit Laiendarstellern und mit dem wunderbaren Willem Dafoe. Beinahe wie ein Dokumentarfilm gedreht, ist Bakers betörend realistisches Independent-Drama ein ziemlich raffinierter Kommentar zur Lage der USA und dazu noch witzig und berührend.

USA 2017 Länge: 115 min Regie: Sean Baker
Mit Willem Dafoe, Brooklyn Prince, Valeria Cotto


Donnerstag, 31. Mai, 18:00 Uhr

KINDHEIT

KINDHEIT

Irgendwo in Norwegen hat Margreth Olin den Film „Kindheit“ gedreht, in malerischer, märchenhafter Landschaft. Hier fand die Regisseurin einen Kindergarten, in dem Kinder nicht erzogen werden, sondern einfach sind. Denn das Prinzip heißt Freiheit, die Überlegung, dass Kinder selbst wissen, was gut für sie ist, was sie miteinander spielen wollen, wie sie die Welt entdecken können. Nicht um Erziehungsmethoden geht es in dem Film, sondern um ein Nachdenken über das, was Eltern mit ihren Kindern machen, welche Freiheiten sie ihnen geben. Eine sehenswerte Dokumentation geprägt vom Leben im Einklang mit der Natur.

Norwegen 2017 Länge: 90 min Regie: Margreth Olin


Di., 05. Juni, 17 und 19:45 Uhr

DAS MÄDCHEN AUS DEM NORDEN

DAS MÄDCHEN AUS DEM NORDEN

Ein klassisches Melodram, doch statt um die Liebe zwischen zwei Menschen geht es um die Hassliebe zum eigenen, unterdrückten Volk: Das samische Mädchen Elle Marja sagt sich als junges Mädchen von ihrer Familie los und macht sich auf in den schwedischen Süden, wo sie sich ein Leben erhofft, das ihr Gleichberechtigung und Anerkennung verschafft. In wunderschönen Bildern zeichnet Amanda Kernell das differenzierte und gleichzeitig zärtliche Porträt eines ganz besonderen Mädchens, das sich nicht anpassen will und dafür ihre Herkunft verleugnet. Das ist tatsächlich große Filmkunst und sehr ergreifend.

Schweden u.a. 2017 Länge: 110 min Regie: Amanda Kernell
Mit Lene Cecilla Sparrok, Mia Erika Sparrok


Di., 12. Juni, 17 und 19:45 Uhr

LUCKY

LUCKY

Lucky ist ein 90-jähriger Eigenbrötler, Atheist und Freigeist. Er lebt in einem US-Wüstenstädtchen im Nirgendwo und verbringt seine Tage mit bewährten Ritualen – Yoga, Eiskaffee und Bloody Mary. Bis er sich seiner Vergänglichkeit bewusst wird. Zeit dem Leben noch einmal auf den Zahn zu fühlen. Voller lakonischem Humor und Country-Song-Melancholie ist LUCKY ein rührender Film, dazu mit liebenswerten, skurrilen Nebenfiguren. Ein poetischer Film vor der weiten amerikanischen Landschaft, der das Leben feiert mit Harry Dean Stanton, der am 15. September 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist und der in LUCKY ein letztes Mal groß aufspielt.

USA 2017 Länge: 88 min Regie: John Carroll Lynch
Mit Harry Dean Stanton, David Lynch, Tom Skerritt


Di., 19. Juni, 17 und 19:45 Uhr

LOVELESS

LOVELESS

Ein Paar aus der russischen Mittelschicht steht vor den Trümmern seiner Ehe. Beide sind bereits in neuen Beziehungen. Im Zentrum des Debakels und gleichzeitig völlig abseits steht ihr 12jähriger Sohn, dessen Schmerz und Einsamkeit niemand wahrnimmt. Keiner der Eltern will ihn in ein neues Leben mitnehmen. Als die Vorwürfe zwischen den Eltern eskalieren, verschwindet Alyosha plötzlich. Im Rahmen einer Suchaktion müssen sich die Ex-Partner zusammentun, um ihren Sohn zu finden. Der in seiner visuellen Kraft beeindruckende Film erschüttert und zeigt die Erkaltung einer (russischen) Gesellschaft, die nur auf Egoismus ausgerichtet ist.

Russland u.a. 2017 Länge: 127 min Regie: Andrey Zvyagintsev
Mit Maryana Spyrak, Alexey Rozin


Di., 26. Juni, 17 und 19:45 Uhr

THELMA

THELMA

Eine junge Frau nimmt in Oslo ein Biologiestudium auf, wo sie von ihren streng religiösen, ihr aber sehr zugewandten Eltern ständig angerufen wird. Als sie sich dieser Kontrolle entzieht, studentische Freiheiten genießt und in eine Kommilitonin verliebt, erleidet sie zunehmend epileptische Anfälle, dessen Ursachen sich medizinisch nicht aufklären lassen. Langsam ahnt Thelma, dass in ihr mysteriöse Kräfte wohnen, welche die unheimlichen Anfälle auslösen. Auf der Suche nach Antworten stößt sie auf ein dunkles Geheimnis. Ihre Gabe kam schon einmal zum Vorschein. Ein übernatürliches Kino zwischen faszinierender Bilderpracht, Unterdrückung und Verführung.

Norwegen u.a. 2017 Länge: 116 min Regie: Joachim Trier
Mit Elli Harboe, Kaya Wilkins


Di., 03. Juli, 17:30 und 19:45 Uhr

DANIEL HOPE – DER KLANG DES LEBENS

DANIEL HOPE – DER KLANG DES LEBENS

Daniel Hope ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Geiger seiner Generation. Ein international umjubelter Star, der von Beijing über Berlin bis nach New York die großen Konzertbühnen bespielt – und eine ganz besondere Beziehung zu Schleswig-Holstein hat. In Lübeck hat er studiert und beim Schleswig-Holstein-Musikfestival erste Erfahrungen gesammelt. Seine Geschichte ist aber auch die Geschichte von Flucht und Vertreibung, von Heimatsuche und Identitätsfindung. Und letztlich die Geschichte eines großen Happy Ends. 2016 wird er Musikdirektor des renommierten Zürcher Kammerorchesters. Für Daniel Hope verbindet sich damit auch der persönliche Traum, dem Themenfeld Musik und Exil mehr Gewicht geben zu können. Er macht sich auf eine autobiografische Entdeckungsreise und zieht mit seiner Familie nach Berlin, in das Land seiner Vorfahren zurück. Denn Daniel Hope stammt von jüdischen Emigranten ab, die vor den Nazis nach Südafrika flüchteten, um dann wegen der Apartheid nach England umzusiedeln. Hier traf der damals Vierjährige seinen späteren Mentor, den weltbekannten Geiger Yehudi Menuhin.

Im 5. MusikFilmFest vom 28. Juni bis 24. Juli werden 8 Filme zu sehen sein, die sich mit Klassik, Pop und Rock und Folk sowie der gesellschaftlichen Bedeutung von Musik auseinandersetzten. Dazu erscheint ein Extra-Flyer. (Eintritt 6 € / 5 €)

Deutschland/Schweiz 2017 Länge: 103 min Regie: Nahuel Lopez


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